Familienforschung

Liebe Pöppelmänner und Pöppelfrauen, liebe Ahnenforscher und Neugierige,

 

glaubt man meinem ahnenforschenden Urgroßonkel Heinrich, dann gibt es nur einen Ursprung für den Namen Pöppelmann. Das Nest, aus dem wir alle stammen sollen, ist ein Bauernhof in dem kleinen Ort Grandorf (Gemeinde Holdorf, Landkreis Vechta) im Oldenburger Münsterland. Ich kann nicht sagen, ob das stimmt. Es ist durchaus möglich, dass es in Westfalen noch den ein oder anderen „Pöppelmannshof“ gab – z.B. in Clarholz – , der schon im 12. oder 13. Jahrhundert bestand, als sich zuerst Hof- und dann Nachnamen einzubürgern begannen. Um den Verflechtungen der Familie(n) auf den Grund zu gehen, sammle ich auf diesen Seiten alle verfügbaren Informationen über Pöppelmann-Sippen und -familienzweige.

Am meisten Material besitze ich über die Grandorfer Pöppelmanns. Auf den ersten Blick erscheint deren Geschichte nicht besonders spannend. Sie waren bis ins 19. Jh. eigenhörige Bauern, die ihren Hof bewirtschafteten. Manche jüngere Söhne, die sich freikauften, brachten es jedoch überraschend schnell zu Wohlstand. Diese Entwicklung ist wohl typisch für viele unserer Vorfahren. Für andere Familien, deren Namen häufiger ist, lässt sie sich jedoch nicht so gut belegen. Außerdem verlief, nach allem, was wir bisher wissen, die Familiengeschichte der Pöppelmanns selbst für eine normale deutsche Bauernsippe bemerkenswert kontinuierlich. Seit dem späten 15. Jh. wurde der Hof immer an einen Sohn vererbt, so dass sich für diesen Zweig der Familie ein lückenloser Stammbaum vom 15. Jahrhundert bis heute rekonstruieren lässt. Zudem wurde das Oldenburger Münsterland von dramatischen geschichtlichen Umwälzungen wie z.B. dem Dreißigjährigen Krieg weniger stark heimgesucht als andere deutsche Regionen.

Neben diesen Grandorfer Pöppelmanns habe ich inzwischen aber viele andere Sippen gefunden, die sich teils mit dem Grandorfer Stammbaum verbinden lassen, teils nicht. Am bekanntesten ist wohl die Familie Pöppelmann in Herford, aus der der berühmte Dresdner Baumeister Matthäus Daniel Pöppelmann hervorging, aber auch drei Schwestern, die auf tragische Art in die Lemgoer Hexenverfolgungen verstrickt waren, eine Fürstlich-Ysenburgische Beamten, die mit den Brüdern Grimm verschwägert waren, sowie Deutschbalten, die geadelt wurden, aber leider auch wegen Folterung von Bauern angeklagt. Der Grandorfer Familie zuordnen lassen sich unglaublich fruchtbare Auswanderer nach Amerika und die Gründer der Firma Pöppelmann in Lohne. Dagegen habe ich z.B. die Wurzeln der Schweden-Auswanderer, aus deren Reihen ein berühmter Bischof hervorging, ebenso wenig finden können, wie die der Frau, die in Surinam starb.

Alle diese Informationen liegen derzeit vor mir, wie ein riesiges Puzzle, in dem noch jede Menge Teile fehlen. Viele davon werden sich sicherlich nicht mehr finden lassen, aber manches vielleicht doch noch. Einige Lücken konnte ich schon schließen und habe damit interessante Eindrücke gewonnen, wie mobil Menschen in früheren Zeiten räumlich und sozial waren – oder eben auch nicht.

Ich würde mich freuen, wenn andere Namensträger und Hobbyforscher ihre Informationen beisteuern würden. Ich habe auf dieser Seite alle mir bekannten Informationen aufgelistet. Bitte schickt mir auch die Stammbäume Eurer Familienzweige, so dass wir ein großes Puzzle mit möglichst vielen Pöppelmanns zusammenbekommen und – hoffentlich – auch die ein oder andere Verbindung finden. Genauere Infos, wie ich mir das vorgestellt habe, finden Sie hier

Herzlichst,

 

Christa Pöppelmann

 

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