Johan Heinrich Pöppelman

war entweder der Sohn und Erbe von Hinderich Pöppelman oder von Johan Pöppelman, Bauer in Grandorf, eigenhörig dem Stift Bersenbrück. Er taucht in den Urkunden erstmals als Halberbe auf. Das hat konkret zur Folge, dass er im sogenannten „Erbschatz- und Kontributionsregister“ auch nur mit 1 1/2 Taler Steuern geführt wird, anstatt mit 3 wie die Vollerben. 1649 wurde sein durch den Dreißigjährigen Krieg dezimierter Viehbestand mit 1 Pferd, einem Enter (Jungpferd), 4 Kühen, 4 Weiderindern,1 Schwein und 5 Schafen aufgeführt. 1667 war der Viehbestand noch weiter geschrumpft. Johann Heinrich hatte ein Jungpferd mehr, aber eine Kuh, zwei Rinder und ein Schaf weniger. Sein Boden wurde als so schlecht eingeschätzt, dass er nur mit der niedrigsten Steuer von einem 1/4 Reichstaler pro Scheffelsaat besteuert wurde.

Im Gegensatz zu seinem Vater war er Protestant und heiratete

Tale

ebenfalls eine Protestantin.


Kinder:

  • Johan Pöppelman

    (geb. 1651)

  • Anna Pöppelman

    (geb. 9. Juni 1652; Paten: Johann Gramke, Anna Schönhöft)

  • Johan Heinrich Pöppelman

    (geb. 6. Dezember 1654, Paten: Johann Flockmann, Tale Brickwedde)

  • Lucia (Lucke) Pöppelman

    (geb. 3. Juni 1658; Paten: Johann Gerhard Thye, Anna Schönhöft), bald gestorben

  • Gerhard Herman Pöppelman

    (geb. 3. August 1659; Paten: Gerhard Hürkamp, Trine Pöppelmann)

  • Lucia (Lucke Trine) Pöppelman

    (geb. 26. Dezember 1661; Paten: Johann auf dem Orde, Wibke Moormann)

  • Johan Otto Pöppelman

    (geb. 15. Mai 1664; Paten: Gerhard Henkenberens, Anna Schönhöft)

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